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Potsdamer Ruder Club - Germania

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Caputh-Ruder-Fahrt  oder 10-Schlösser-Fahrt am 11.-12.11.2011
von Wolfgang Grädler

Am 11.11. trafen sich bereits um 9 Uhr die Ruderer/Ruderinnen Helma Heinrich, Wolfgang Grädler, Uschi Preißler, Waltraud Roßius, Angelika Wentzig , Susanne Gänshirt-Heinemann als Rad- und Ruder-Begleiter und als Facility-(Gepäck-) Manager Harald Roßius  im PRC-G, um die 55km über die Wublitz , die Insel Werder nach Caputh und zurück über Potsdam anzugehen.

Bei leicht stürmischem Wetter ging es nach ca. 30 min „Rüstzeit" bei Schiebewind vom Steg über das Haveleck und um die Pfaueninsel (Pfaueninsel-Schloss) herum, wo sehr viele Vögel bewundert werden konnten. Das Schöne an der Herbstzeit ist, dass nun weder Motorboote noch Dampfer die Wasser-Idylle stören! An der Sacrower Heilandskirche und am Schloss Sacrow vorbei  bogen wir in den Jungfernsee ein und passierten das Schloss Cecilienhof, bevor wir bei Kanal-km 20 in den Sacrow-Paretzer Kanal einfuhren.

Mitten auf dem Weißen See ertönte plötzlich das Kommando „Ruder Halt" und der Steuermann rief „10" ??? Was hat dies nun zu bedeuten? Steuermann Wolfgang nestelte in einer Tüte und plötzlich knallte ein Sektkorken. Des Rätsels Lösung war der gerade jetzt einmalige Jahrhundert-Termin 11.11.11 11: 11 (10x die 1). Mit Sekt feierten alle dieses Ereignis, das so schnell nicht wieder kommt. Leicht beschwingt wurde der Schlag-Rhythmus noch „flüssiger", so dass wir nach einer kleinen „Entsorgungspause" bei den Bornimer Wasserfreunden dann zügig den Schlänitzsee (Schloss Marquardt) und die wunderschöne Wublitz erreichten.

Die Wublitz fließt durch ein Naturschutzgebiet, das nur von „handbetriebenen Booten"  durchquert werden darf. Entsprechend naturbelassen sind die Ufer, die überwiegend mit Schilf, Moorwiesen und Bauminseln eine Heimstatt für sehr viele Wasservögel sind. Eine Landschaft, die an Schweden erinnert und die Gedanken an den nächsten Urlaub  umherschweifen lässt. Beim Dorf Grube  wurde im Windschatten und dem nun herrschenden Sonnenschein ein kleines Picknick im Boot eingenommen: Es gab frische Brötchen, Buletten, Tee und zum Nachtisch Schokolade.

Über den Großen Zernsee steuerten wir die Insel Werder an, um beim RV Werder dann mit Harald und Susanne zusammenzutreffen. Harald hatte Susanne mitgebracht und Susanne hatte eine Original Dresdener Stolle aus Ihrer Wahlheimat mitgebracht: Welch ein Vergnügen, mit Stolle und Kaffee  die etwas „kühlen Lebensgeister" wieder zu erwecken.

Das letzte Stück über die Havel und den Schwielowsee nach Caputh (Schloss Caputh) wurde genauso gut bewältigt wie das Herausnehmen des Bootes auf die Wiese vor dem Landhaus „Haveltreff" , unserem Quartier für diese Nacht. Nach Begrüßungs-Umtrunk, Duschen, Feinmachen und Klönschnack stand der Höhepunkt des Abends,  das mit dem zum Datum passenden „Martinsgans-Essen" an.  Es gab auch noch Fisch-Platte und Kartoffel-Gratin, jedenfalls waren alle  Teilnehmer derart gestärkt, dass sie zu vorgerückter Stunde vom Schlaf übermannt ins Bett fielen.

Der Morgen des 12.11. begann mit dem traditionell sehr schönen Frühstücks-Buffet und den von Susanne offerierten Weihnachts-Schokofiguren. Die Außentemperaturen ließen mit -2 Grad die Rollsitze vereisen, so dass keine/r beim Rudern über Hitze klagen musste.

 

 

Gegen 10 Uhr gab es dann das obligatorische Gruppenbild am Havel-Ufer (diesmal von einem russ. Angler), bevor wir dann über den Templiner See und Potsdam  (Neues Stadtschloss: zum Glück jetzt mit Kupferdach) und den restlichen 4 Schlössern Kleines Schloß, Schloß Babelsberg, Jagdschloß Glienicke und das Schloß Klein-Glienicke vorbei zurück zum PRC-G ruderten. Susanne begleitete uns auf Ihrem Rad und war naturgemäß früher da, so dass Sie uns dann am Steg in Empfang nehmen konnte.

 

Ein Abschiedstrunk mit Stollen-Reste-Essen schlossen diese wunderschöne Ruderfahrt ab.

Der Autor hofft, dass im nächsten Jahr noch mehr Ruderer/Ruderinnen Freude an dieser Fahrt haben werden.

 
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